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26/05/2016
von Martin Eichenberg
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Dronen in Neuseeland – die Rechtslage

No-Drones_4Passend zur aktuellen Themenlage hier im Blog, möchte ich mal was zum Thema Rechtslage in Sachen Dronenflüge schreiben.

Seit August 2015 hat sich die Gesetzeslage entscheidend geändert. Für uns Dronenpiloten nicht unbedingt zum Guten. Ich fasse zusammen:

Folgendes gilt für Flüge, egal ob kommerziell oder privat, mit Multirotorkoptern (Dronen) bis 25kg Aufstiegsgewicht.

  • es darf nur bei Tageslicht geflogen werden
  • das Fluggerät muss jederzeit mit eigenen Augen (oder durch einen dedizierten Beobachter) gesehen werden können
  • die maximale Flughöhe beträgt 120m über Grund
  • im Radius von 4km um ein Flugfeld (dazu zählen auch Hubschrauberlandeplätze von Krankenhäusern o.ä.) darf nur unter bestimmten Voraussetzungen geflogen werden
  • in kontrollierten Lufträumen (z.B. um Flughäfen herum) darf nicht geflogen werden.
  • eine explizite Einverständniserklärung (auch mündlich) aller überflogener Personen muss eingeholt werden
  • eine explizite Einverständniserklärung des Landbesitzers oder -verwalters muss eingeholt werden

Auch wenn die Regelungen durchaus sinnvoll für einen sorgsamen Umgang mit dem Fluggerät sind, machen diese das Filmen aus der Luft nicht unbedingt unkomplizierter. Vor allem aus den letzten beiden Punkten kann einem schnell mal ein Strick gedreht werden.

Rein rechtlich gesehen ist das Überfliegen einer Veranstaltung als Privatpilot also praktisch unmöglich. Es spielt dabei übrigens keine Rolle, ob dabei Aufnahmen gemacht werden oder nicht. Das ist wirklich blöd!

Auch die Sache mit dem Landbesitzer klingt erstmal problematisch und, vor allem bei öffentlichem Gelände, nahezu unlösbar. Doch die Seite airshare hat nicht nur ein gutes Sammelsurium an Infos und Luftraumkarten parat, sondern auch alle Gemeinden und öffentliche Stellen Neuseelands samt deren Regularien zum Thema Dronenaufstieg dokumentiert. Das Auckland Council erlaubt zum Beispiel explizit den Überflug von öffentlichen Geländen, solange sich der Pilot an die o.g. Gesetze hält.

Es ist essentiell, sich im Vorfeld über die Meinungslage des öffentlichen Landbesitzers zu informieren. Airshare ist wirklich die Anlaufstelle Nummer 1!

Die Einschränkung der Flughöhe mag auf den ersten Blick ebenfalls blöd klingen, allerdings sind 120m in 90% aller Fälle völlig ausreichend. 90% meiner Flüge finden auf < 100m statt.

Die restlichen Anforderungen empfinde ich als unproblematisch und absolut notwendig.

Fragen? Fragen!

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25/05/2016
von Martin Eichenberg
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Video – Erstflug mit der neuen Drone

Heute in der Mittagspause hat mal kurz die Sonne hervorgelugt, und es war nicht ganz so stürmig. Da durfte das neue Fluggerät endlich mal in die Luft!

Das Material ist so von der Kamera gefallen. Beeindruckend, was aus dieser winzigen Kamera so rauskommt.

Video unbedingt im Vollbild und mit Ton reinziehen. 🙂

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22/05/2016
von Martin Eichenberg
2 Kommentare

Drone reloaded

large_p3a-1Vor 2 Jahren habe ich mir hier in Neuseeland meine erste Drone gekauft. Neben dem üblichen Spieltrieb hat mich die Liebe zur Fotografie zu einem Kauf bewogen. Es ist nunmal das längste Stativ, das man kaufen kann.

Mir hat seit jeher die Möglichkeit gefehlt, während des Fluges das zu sehen, was der Kopter gerade filmt. Live! Ich hätte meinen Phantom 2 mit viel Aufwand nachrüsten können, oder einfach das Teil liquideren und einen neuen kaufen. Seit gestern parkt ein DJI Phantom 3 Advanced im Regal. Das Teil funkt ein LiveBild während des Fluges an mein iPhone und ich kann nicht nur sehen, was der Kopter gerade filmt, sondern weiss auch genau wo er ist. Das war mit dem alten nicht immer so. 😉

Aktuell macht mir das Wetter leider einen Strich durch den Flugplan, aber ich habe heute eines meiner Phantom 2 Videos mit einer erhöhten Framerate hochgeladen.

HIER!

More to come! 🙂

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23/04/2016
von Martin Eichenberg
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Unterschätzt – Rangitoto Island

Wir wohnen inzwischen seit fast 3 Jahren in Auckland und dieser fette Vulkan grinst uns täglich von der anderen Hafenseite ins Gesicht. Heute haben wir ihn endlich bestiegen.

Ich habe 2013 mit den Kollegen dort mal einen Strand gesäubert, fand die Insel aber eher öde und unspektakulär. Wie ignorant von mir. Heute war ein Familienausflug angesagt. Das Ziel: bis hoch zum Krater.

Rangitoto Island ist vor erst 600 Jahren nach einem heftigen Lavaausbruch aus dem Hauraki Gulf empor gestiegen. Nach ersten Aufzeichnungen der Siedler (vor wenigen hundert Jahren) war die Insel noch nicht wirklich bewachsen und nur ein riesen Kegel aus Vulkangestein. Das ist heute anders: mehr als 200 heimische Baum- und Pflanzenarten haben die Insel besiedelt. Unter anderem beherbergt Rangitoto einen der größten Pohutukwawa Wälder des Landes.

Die Fährfahrt dauert rund 20 Minuten und der Aufstieg auf den Gipfel (260 Höhenmeter) ist auch für einen 4 jährigen gut machbar. Belohnt wird man mit einem sagenhaften 360 Grad Blick auf den Hauraki Gulf, die Stadt und die Nachbarinseln.

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Wir können die Tour jedem Aucklandtouristen uneingeschränkt empfehlen.

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24/03/2016
von Martin Eichenberg
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Diskussion beendet – Die Flaggenentscheidung ist gefallen

Das ist Sie, die neue alte Flagge.
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1.2 Millionen Kiwis (57% der Wähler) haben sich in den letzten 3 Wochen für die alte Flagge mit dem Union Jack ausgesprochen. Damit ist das Thema mittelfristig vom Tisch. Es gibt immer wieder Bestrebungen, Neuseeland in eine Republik zu überführen … spätestens dann wird das Thema wohl wieder aktuell werden. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Australier in ihrem Referendum eine neue Flagge setzen, um endlich die Verwechslungsgefahr ad acta zu legen.